Der Ballenberg bietet seinen Besuchern einen Einblick in historische Lebens- und Wohnformen, in Baukultur und Kulturlandschaften der ländlichen Schweiz.

Landschaftlich und topografisch gegliedert, werden die verschiedenen Baukulturen der Schweiz mit ihren jeweiligen Unterschieden erfahrbar gemacht.

Verbunden sind die Regionen über ein attraktives und dichtes Wegnetz. Dieses bietet vielfältige Möglichkeiten das Gelände zu erkunden und bieten Ein- und Ausblicke. Einblicke auf die Objekte aus der Distanz und aus der Nähe, Ausblicke auf die als Kulisse funktionierenden Umgebung und die Berge des Berner Oberlandes welche das Freilichtmuseum erden. Die einzelnen Regionen mit ihren Zeitzeugen liegen entlang dieses Wegnetzes eingebettet in den regionstypischen Kulturlandschaften.

Die entwickelten Bänke reihen sich in Form und Materialität in die Kulisse des Ballenbergs ein, in einer zeitgemässen Formensprache bleibt die Möblierung jedoch Teil der BesucherInnen. Durch Haptik und handwerkliche Anmut der Objekte wird gleichwohl ein Bezug zur handwerklichen Tradition des Ballenberges hergestellt.


Sitzbank und Abfall sollen in der Grundrissform einer Volute eine Einheit bilden und gleichzeit durch eine an das Wegnetz angeglichene Grundform Teil von diesem werden. Grundgerüst bildet ein aus Metall gefertiges Band welches gleichzeitig als Hülle des Abfalleimers dient wie auch als Träger der Bank und der Rückenlehne aus Holz. Die PET-Sammelstellen werden analog erstellt, stehen jedoch als Einzelobjekt wo Bedarf in der Nähe der Sitzbank.


Das Metall wie auch das Holz werden so behandelt, dass die Materialen wie die Gebäude des Ballenbergs altern und sich mit ihrer Patina ins Gesamtbild des Ballenbergs einfügen werden.



 

Offener Wettbewerb Neugestaltung Sitzbänke, Freilichtmuseum Ballenberg | Projekt Volute, erste Runde | In Zusammenarbeit mit Thomas Moser | 2013

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